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Donnerstag, November 16, 2006

Was für ein verwirrender Tag. Ich glaube, es haben noch nie so viele Leute an meine Tür geklopft wie heute. Und warum klopft es immer, wenn man grad nichts anhat?
Heute war ich Ties' großer Retter. Sein Auto ist kaputt und nachdem die Starthilfe auch nichts genützt hat, musste er sein Auto in die Werkstadt bringen. Eric hat mich dann also angerufen und nach etwa der fünften Wiederholung hab ich dann auch verstanden, dass sie gern mein Auto leihen würden, um zur Werkstadt zu kommen. Ich also die Holländer plus Andy getroffen, noch mal Starthilfe gegeben, mit Eric zur Uni gefahren, ihm meine Autoschlüssel in die Hand gedrückt und zur langsamsten Veranstaltungen bisher gegangen. Dabei die ganze Zeit ein wenig gebangt, ob mein Auto auch heil zurück kommt. Nicht, dass ich Eric nicht vertrauen würde... aber mein Auto... Pünktlich um drei hat er mich dann wieder getroffen und mir mein Auto heil wieder gegeben. Gott sei Dank! Ich bin nach Hause gefahren und hab gleich beschlossen noch mal eine halbe Stunde zu schlafen, bevor ich um fünf Isi fürs International Dinner treffen wollte. Die Mexikanerinnen haben gesagt, man sollte früh da sein. Mit dem Gedanken schon beim kuscheligen Bett klopfte es wieder an der Tür und Ties steht wieder da. Sein Auto sei schon fertig, ob ich es mit ihm abholen wolle. Ich habe in etwa geantwortet: "Will schlafen. Brauchst mich doch nicht dafür. Hier hast du meine Schlüssel." Isi schnell Bescheid gesagt, dass wir uns später treffen sollen. Müde. Zurück gekommen sind die Jungs natürlich als ich gerade unter der Dusche stand. Ich hab nur aus dem Flur rufen hören "Larissa, your car keys!", ich bin dann halbabgetrocknet im Bademantel raus und habe Ties, Eric und Cami getroffen, die sich wohl drauf geeinigt haben, meine Schlüssel einfach an einem geeigneten Ort (auf dem Fußboden neben meiner Tasche) in meinem Zimmer zu platzieren. Nun gut, Jungs eben. Schon okay.
Kurze Zeit später, ich wollte mir grad die Haare machen, klopft es wieder an der Tür. Eine verwirrte Myra (wer es nicht weiß: eine der beiden Mexikanerinnen). Sie fragt, wann ich denn fahren würde und ob sie mit kommen könnten. Kein Problem natürlich, in einer halben Stunde. Das war gegen fünf, ich wiederhole noch mal: Die Mexikanerinnen haben gesagt, dass man früh da sein müsste. So gegen fünf. Wieder fünf Minuten später klopft es abermals. Vor der Tür steht Monica (die andere Mexikanerin) und fragt, wann wir fahren. Ich wiederhole: In einer halben Stunde. Sie sagt, oh gut, Myra hat verwirrtes Zeug geredet und wusste es nicht mehr.
Also noch mal: Gleich International Dinner. Wird sicher gut. Ich hab Wackelpudding gemacht. Kein Aufwand. Ich hoffe, er ist essbar. Ich bin da nicht so von überzeugt.